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Der Kerschgeist, der “Gras-Ober” und das ewige Leben:
Der Brandner Kaspar und der Stolln zum Paradies Von Hubert Süß nach Motiven von Franz von Kobell
2. - 4. Juli 2010 - 21 Uhr
Badeplatz Im Seewinkl
Der bekannte, altbayerische Stoff von Franz von Kobell erweist sich als zeitloser Publikumsrenner.
Das Neue an der Bodenwöhrer Variante des Brandner Kaspar: Die philosophische Betrachtung über Sinn und Unsinn des Seins, über Moral und ihre Folgen sowie die unsterbliche Frage nach dem „Danach“ wird zum Rahmen Bodenwöhrer Hüttenwerksgeschichte.
Das Stück behandelt die wesentliche Epoche ab 1692, als Erz in der Umgebung gefunden wurde und der Abbau in Schwung kam, das Hüttenwerk in Staatseigentum kam und wesentliche Grundzüge des modernen Ortes entstanden.
Gerade das Thema Bergbau in Bodenwöhr fristete bis dato ein Schattendasein, da die Zechen im 19. Jahrhundert unrentabel wurden und die örtliche Überlieferung sie aus den Augen verlor.
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